Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Silke Meermann | Britta Westermann
Praktische Tierärztinnen


Impfen für Afrika im Mai 2017 – eine gelungene Aktion!


Dieses Jahr haben wir uns bereits zum neunten Mal an der Aktion "Impfen für Afrika" der Tierärzte ohne Grenzen beteiligt, bei der in jedem Jahr Hilfsprojekte in verschiedenen Regionen Afrikas unterstützt werden. Am Aktionstag wird die Hälfte unserer Impfeinnahmen an die Tierärzte ohne Grenzen weitergeleitet. In diesem Jahr war die Beteiligung der Besitzer in unserer Praxis – und damit auch die weitergeleitete Spendensumme – so hoch wie nie zuvor!

Dieses Jahr werden mit den Spendengeldern Projekte in den Dürreregionen Ostafrikas unterstützt. Hier ist die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstört, da die anhaltende Dürre Ernten vernichtet und das Vieh verdurstet. Mit Notmaßnahmen in der Tiernothilfe wird Wanderviehhaltern geholfen, ihre Ernährungsgrundlage und Einkommensquelle zu erhalten bzw. wiederherzustellen und somit widerstandsfähiger für die Zukunft zu werden. Die Tierärzte ohne Grenzen versorgen die Tiere medizinisch, unterstützen die Futtermittelproduktion, überbrücken Futtermittel-Engpässe mit hochkalorischem Mineralfutter und sichern den Zugang zu sauberem Trinkwasser für Menschen und Tiere. „Denn nur gesunde Tiere können Milch, Eier und Fleisch als wichtige Nahrungsmittel für die Menschen liefern“, so die Sprecherin der Tierärzte ohne Grenzen. Damit werden indirekt auch Fluchtursachen bekämpft, denn: „Wer genügend Nahrung, ein stabiles Einkommen hat und in Frieden leben kann, der verlässt seine Heimat nicht.“

Zum diesjährigen Aktionstag kamen mit insgesamt 52 Patienten noch einmal mehr Besitzer als im letzten Jahr und in allen anderen Jahren zuvor. Damit können wir die Tierärzte ohne Grenzen in diesem Jahr mit insgesamt 1.280 Euro unterstützen!

Ein herzliches Dankschön an alle Besitzer, die die diesjährige Aktion unterstützt haben!
Weitere Informationen zum Impfen für Afrika sowie zu den Tierärzten ohne Grenzen finden Sie auch im Internet unter www.impfenfuerafrika.de und www.togev.de.


Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung




Unsere Tiermedizinische Fachangestellte Lisa Müller hat im Oktober 2016 die qualifizierte Fortbildung für den Bereich Physiotherapie für Kleintiere am Vierbeiner Reha-Zentrum in Bad Wildungen erfolgreich bestanden!

Herzlichen Glückwunsch!

Sie können nun auch bei Ihr einen Termin zur Physiotherapie mit Ihrem Hund vereinbaren!

Sommer 2016 - Aktuelles aus dem Team




Nachdem uns in diesem Frühjahr Tierärztin Maike Klingbeil in Richtung Norddeutschland, und TMFA Miriam Hofmann, geb. Schmidt in Richtung USA verlassen haben, ist das Team mittlerweile wieder komplett:
Im April hat Tierärztin Rebecca Huhmann bei uns ihre Anfangsassistentinnen-Stelle angetreten. Seit Juni haben wir außerdem tierärztliche Unterstützung durch Dr. Meike Stüber, die bereits mehrere Jahre Berufserfahrung mit einbringt und zur Zeit eine Weiterbildung im Bereich der Kleintierosteopathie absolviert.
Bei den Tiermedizinischen Fachangestellten ist Svenja Biel seit Mitte April aus der Elternzeit zurück und unterstützt uns wieder an zwei Tagen in der Woche. Während ihrer Auszeit hat sie erfolgreich die Prüfung zur Physiotherapie für Kleintiere in Bad Wildungen abgeschlossen. Seit Anfang Mai unterstützt uns außerdem mit Janine Pyplowski eine weitere Vollzeitkraft; sie bringt nicht nur mehrere Jahre an beruflicher Erfahrung, sondern darüber hinaus auch fundierte Kenntnisse in der Futtermittelberatung, sowie im Hundesport mit. Und zuguterletzt wird unser Team mit Lena Eckmann seit dem 01. August nun auch von einer zweiten Auszubildenden komplettiert.

Das Team der Praxishunde, die „Bürodienst“ schieben, besteht somit nun aus Taff, Fritzi und Phoebe.



Prüfung bestanden - Zusatzbezeichnung Physiotherapie und Rehabiliation bei Kleintieren




Am 12.10.2015 hat Dr. Silke Meermann die Prüfung bei der Tierärztekammer Westfalen-Lippe erfolgreich abgelegt, die sie nun dazu berechtigt, die Zusatzbezeichnung Physiotherapie und Rehabilitation bei Kleintieren zu führen.

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Tierphysiotherapie - in Deutschland leider kein geschützter Begriff


Während Tierärzte für die Erlangung der Zusatzbezeichnung "Physiotherapie und Rehabilitation" hohe fachliche Voraussetzungen erfüllen müssen, ist die Bezeichnung "Tierphysiotherapeut" dagegen in Deutschland weder ein geschützter Begriff, noch verbrigt sich dahinter eine staatlich anerkannte oder einheitliche Ausbildung, wie dies im Humanbereich bei Physiotherapeuten der Fall ist. Einfach formuliert bedeutet das, dass sich momentan jeder Mensch als "Tierphysiotherapeut" bezeichnen darf, eine tierphysiotherapeutische Praxis eröffnen und bewerben und seine Leistungen anbieten und verkaufen kann, ohne dass er dafür irgendeine berufliche Qualifikation oder eine behördliche Anerkennung vorweisen muss.

Den wenigsten Besitzern, die für ihr Tier eine physiotherapeutische Behandlung suchen, ist dies jedoch bekannt und die meisten "Tierphysiotherapeuten" haben naturgemäß auch kein Interesse, Besitzer auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Dadurch gehen Tierbesitzer in der Regel davon aus, dass auch der "Tierphysiotherapeut" - genau wie der Physiotherapeut im Humanbereich - eine mehrjährige Ausbildung mit Berufsschulabschluss und Pflichtpraktika absolviert hat - dies ist jedoch nicht der Fall. Die Mehrzahl der "Tierphysiotherapeuten", aber auch viele "Tierheilpraktiker" und "Tierpsychologen" haben lediglich über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren meist etwa zehn Wochenendkurse besucht; eine medizinische Vorbildung ist dafür nicht erforderlich. Selbst für die Eröffnung von Fortbildungs-Instituten, die solche Kurse anbieten, existieren keinerlei inhaltliche oder qualitative Vorgaben! Natürlich gibt es dennoch auch auf diesem Laien-Sektor einzelne Therapeuten, die gute und sehr gute Arbeit leisten, sich regelmäßig fortbilden und die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Therapieformen kennen und dementsprechend handeln und behandeln.

Allerdings ist es für Sie als Tierbesitzer leider außerordentlich schwierig, allein anhand von Internet-Auftritten, Visitenkarten und Flyern einen geeigneten Therapeuten für die physiotherapeutische Behandlung ihres Tieres zu finden, da eine inhaltliche bzw. fachliche Beurteilung der theoretischen Ausbildung und der praktischen Fähigkeiten eigentlich kaum möglich ist.

Auch aus diesem Grund ist es uns wichtig, die Qualität unserer Behandlung durch tierärztlich anerkannte Fort- und Weiterbildungen, sowie Zusatzqualifikationen zu dokumentieren, damit Sie sicher sein können, dass sich Ihr Tier bei uns in guten Händen befindet!


Gesunde Sporthunde - Workshops und Seminare mit Dr. Silke Meermann


Am 28.September 2014 fand bei den Wersepfoten Ahlen e.V. (www.dvgmvahlen.de) ein Praxis-Workshop zum Thema Warm-up / Cool-down für Sporthunde statt. Insgesamt waren 14 Teams aus den Sportarten Agility und Obedience gekommen, um sich vormittags zunächst mit den theoretischen Grundlagen des Auf- und Abwärmens auseinanderzusetzen. Auch Themen wie der Trainingsaufbau beim Junghund, sowie individuelle körperliche Trainingsprogramme für Hunde mit bestimmten Schwierigkeiten wurden besprochen. Am Nachmittag ging es dann bei gutem Wetter mit den Hunden auf den Trainingsplatz, wo alle Teilnehmer ein gemeinsames Aufwärmprogramm absolvierten. Danach gingen die Teams in Gruppen abwechselnd mit Trainerin Janine Hemsing in den Agility-Parcours bzw. erarbeiteten mit Dr. Silke Meermann gemeinsam individuelle Übungen aus den Bereichen Kraft- und Koordinationstraining. Das anschließende Cool-down wurde wieder von allen gemeinsam durchgeführt. Zum Schluss gab es noch einmal die Gelegenheit, die noch offenen Fragen der Teilnehmer zu klären.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Deutsche Verband für Gebrauchshundesportvereine e.V. (www.dvg-hundesport.de) am 23. November ein Theorie-Seminar für Hundetrainer zum Thema "Lahmer Hund –was nun!?". Insgesamt 40 Trainerinnen und Trainer aus den Bereichen Basiserziehung, VPG/IPO, Agility, Turnierhundsport und Obedience waren angereist, um sich auf dem Gelände des HSV Holzwickede e.V. mit dem komplexen und umfangreichen Thema auseinanderzusetzen und so den vom DVG vorgeschriebenen Sachkundenachweis zu erbringen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde standen zunächst der Körperbau des Hundes, sowie seine Bewegung in den normalen Grundgangarten im Vordergrund. Danach wurden die häufigsten Verletzungen und Erkrankungen bei Junghunden, erwachsenen Hunden und Senioren näher beleuchtet. Ein zentraler Punkt war dann die Gangbildbetrachtung und Lahmheitsbeurteilung: welche Hinweise geben Bewegungsabweichungen auf bestimmte Probleme oder Erkrankungen? Nach der Mittagspause ging es um das Thema Prävention: es wurden die Grundlagen des Warm-up und Cool-down im Sport erläutert, sowie Übungen zur Muskelkräftigung, Koordinations- und Flexibilitätsverbesserung vorgestellt. Gemeinsam wurde dann erarbeitet, wie ein Training aus physiotherapeutischer und medizinischer Sicht sinnvoll gestaltet werden kann. Dabei kam es zu einem sehr konstruktiven Austausch zwischen den verschiedenen Sportarten und Vereinen. Da dieses Seminar wieder sehr schnell ausgebucht war, wurde direkt ein neuer Termin für den 21. November 2015 angesetzt: Veranstaltungsort ist das DVG-Leistungszentrum in Hemer, Anmeldungen sind bereits möglich bei bianca.grueters@dvg-hundesport.de

Vom 10. bis 12. April 2015 findet der 15. Internationale Kongress für Ganzheitliche Tiermedizin der GGTM (www.ggtm.de) in Nürnberg statt. Am Freitag, den 10. April leiten MSc Christiane Gräff vom FBZ-vet in Karlsdorf und Dr. Silke Meermann gemeinsam ein Seminar für Tierärzte mit dem Thema "Physiotherapie beim Sporthund – Ganzheitliche Behandlung". Dabei werden zunächst die Behandlungsziele der Sportphysiotherapie wie Verletzungsprophylaxe, Rehabilitation nach Verletzungen und Leistungsoptimierung erläutert. In der Folge werden wichtige Grundlagen wie Ausheilungszeiten von Geweben nach Verletzungen und Operationen aufgearbeitet; die Grundbegriffe der Sportphysiotherapie, insbesondere die fünf Hauptbeanspruchungsformen werden dargestellt. Im zweiten Abschnitt werden die häufigsten Hundesportarten vorgestellt, sowie die charakteristischen Belastungsanforderungen und die daraus resultierenden Problemkomplexe besprochen. Der dritte Teil befasst sich mit der Anwendung in der Praxis: hier geht es um die Therapie- und Trainingsplanung unter Einbeziehung von Hund und Hundesportler, Trainer und Therapeuten. Anhand von Fallbeispielen werden dann typische sportphysiotherapeutische Fragestellungen besprochen. Tierärzte können sich bereits per E-Mail (tiermedizin@mayer-kongress.de) oder über das Buchungsformular auf der Seite der GGTM (www.ggtm.de) anmelden.


Verbesserter Impfschutz gegen Leptospirose


Seit August 2013 steht uns ein neuer, verbesserter Impfstoff für die Leptospriose-Impfung von Hunden zur Verfügung, der einen umfassenderen und dadurch deutlich besseren Impfschutz gegen diese Erkrankung bietet.

Was ist Leptospirose?
Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch Leptospiren hervorgerufen wird. Man unterscheidet verschiedene Arten von Leptospiren, so genannte Serovare.

Leptospiren dringen über Wunden und Schleimhäute in den Körper ein und befallen zunächst das Blut, dann aber auch die inneren Organe wie Milz, Leber und vor allem die Nieren. Dadurch rufen sie vielfältige Symptome hervor, die meistens mit einer starken Störung des Allgemeinbefindens und hohem Fieber einhergehen. Vor allem die Leber- und Nierenfunktion wird geschädigt.
Leptospirose ist eine schwerwiegende Erkrankung, die im schlimmsten Fall tödlich verläuft!

Die Impfung gegen Leptospirose ist eine so genannte "Core-Vakzine"!
Die StIKo-Vet (Ständige Impfkommission Veterinär), ein unabhängiges Expertengremium, bezeichnet die Impfungen gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose als so genannte "Core-Vakzinen". Dies sind Impfungen, die den Hund effektiv vor schwerwiegenden bzw. tödlichen Erkrankungen schützen und daher in jedem Fall regelmäßig durchgeführt werden sollten!
Wo kommen Leptospiren vor und wie können sich Hunde infizieren?
Leptospiren kommen außer beim Hund auch noch bei Schweinen und Wildschweinen, sowie bei Ratten, Mäusen und anderen Nagetieren vor.
Dadurch, dass Leptospiren bei infizierten Tieren vor allem die Nieren befallen, werden sie über den Urin ausgeschieden. Die Ausscheidung von ansteckenden Bakterien kann auch noch monatelang anhalten, wenn das Tier bereits wieder gesund erscheint.
Hunde infizieren sich meistens indirekt beim Baden oder Trinken an Gewässern, in denen sich der Urin infizierter Tiere befindet.

Ist die Leptospirose auch für Menschen gefährlich?
Außerdem können Leptospiren auch den Menschen infizieren. Bei der Leptospirose handelt es sich also um eine Zoonose, eine Erkrankung, die vom Tier auf den Menschen übertragbar ist – die Leptospirose-Impfung schützt daher nicht nur den Hund, sondern indirekt auch seinen Besitzer!
Leptospirose ist aufgrund ihrer Gefährlichkeit für den Menschen daher auch eine meldepflichtige Erkrankung!

Kommt die Leptospirose heute noch in Deutschland vor?
Während beispielsweise die Tollwut durch strikte Impfprogramme und gesetzliche Regelungen in Deutschland in den letzten Jahren nicht mehr aufgetreten ist, ist die Leptospirose immer noch relativ weit verbreitet.
Auch in unserer Praxis ist im Jahr 2010 ein Fall von Leptospirose bei einem Hund aufgetreten, der keinen aktuellen Impfschutz besaß und sich hier infiziert hat. Die Impfung gegen Leptospirose ist also auch dann absolut wichtig, wenn Sie mit Ihrem Hund nicht oder nur innerhalb Deutschlands verreisen!

Warum ist der neue Impfstoff besser als der bisher verwendete? Von den verschiedenen Leptospiren-Arten traten früher in Deutschland vor allem die Serovare Icterohaemorrhagica und Canicola auf. Gegen diese Serovare richtet sich der alte, bisher verwendete Impfstoff. Dank der Impfungen sind diese Unterarten mittlerweile aber seltener geworden.
Am häufigsten treten nun die Serovare Grippotyphosa und Australis auf. Der neue Impfstoff bietet daher zusätzlich zu den alten Komponenten auch Schutz vor diesen beiden Unterarten.

Wie kann ich meinen Hund mit dem neuen Impfstoff schützen?
Der neue Impfstoff richtet sich gegen vier Unterarten von Leptospiren, nämlich gegen die Serovare Icterohaemorrhagica, Canicola, Grippotyphosa und Australis. Bei Welpen erfolgt die Grundimmunisierung wie bisher zusammen mit der Grundimmunisierung gegen die übrigen Infektionskrankheiten in der 8., 12. und 16. Lebenswoche. Danach erfolgt eine jährliche Auffrischungsimpfung.
Erwachsene Hunde, die bisher nur mit dem alten Impfstoff geimpft wurden, sollten ebenfalls eine Grundimmunisierung mit dem neuen Impfstoff erhalten, um optimal gegen eine Infektion mit den zusätzlich im neuen Impfstoff enthaltenen Serovaren geschützt zu sein. Das heißt, dass Sie im ersten Jahr, in dem Ihr Hund mit dem neuen Impfstoff geimpft wird, nach etwa 4 bis 6 Wochen noch einmal zur Auffrischungsimpfung kommen sollten. Danach wird weiterhin wie bisher jährlich gegen die Leptospirose geimpft.

Achtung!
Anders, als die Impfungen gegen die Viruserkrankungen Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Tollwut hält der Impfschutz gegen Leptospirose maximal ein Jahr! Hunde müssen daher jährlich gegen Leptospirose geimpft werden, um wirkungsvoll geschützt zu sein!


Zusammenfassung
- Leptospirose ist eine schwerwiegende Erkrankung, die beim Hund tödlich verlaufen kann
- Leptospirose ist eine Zoonose, das heißt, auch der Mensch kann sich anstecken
- Leptospirose kommt auch hier bei uns vor
- die Ansteckung erfolgt meist durch Baden oder Trinken an Gewässern
- Regelmäßige Impfungen bieten Schutz vor Leptospirose

Der neue Impfstoff schützt vor der Infektion mit den vier hier am häufigsten vorkommenden Leptospiren-Arten!


Neue Einreisebestimmungen für Großbritannien, Schweden und Norwegen


Durch die Umsetzung der EU-Verordnung 998/2003 gelten seit dem 01. Januar 2012 für Hunde, Katzen und Frettchen erleichterte Einreisebestimmungen für Großbritannien, Norwegen und Schweden. So ist keine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Tollwutantikörpertiters mehr notwendig. Folgende Bestimmungen sind aktuell im einzelnen zu beachten:

Für die Einreise nach Großbritannien

• Das Tier muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein
• Das Tier braucht einen EU-Heimtierausweis
• Das Tier muss eine gültige Tollwutimpfung vorweisen (diese muss bei Erstimpfung mindestens 21 Tage zurückliegen; die Auffrischungsimpfungen müssen innerhalb der Herstellerangaben und innerhalb des eingetragenen Gültigkeitszeitraumes erfolgen)
• Das Tier muss innerhalb von 24 bis 120 Stunden vor der Einreise mit einem Bandwurmmittel behandelt werden; diese Behandlung muss im EU-Heimtierausweis dokumentiert werden
Eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Tollwut-Antikörpertiters sowie eine Behandlung gegen Zecken sind nicht mehr erforderlich
• Ausführliche Informationen unter www.defra.gov.uk.

Für die Einreise nach Norwegen

• Das Tier muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein
• Das Tier braucht einen EU-Heimtierausweis
• Das Tier muss eine gültige Tollwutimpfung vorweisen (diese muss bei Erstimpfung mindestens 21 Tage zurückliegen; die Auffrischungsimpfungen müssen innerhalb der Herstellerangaben und innerhalb des eingetragenen Gültigkeitszeitraumes erfolgen)
• Das Tier muss frühestens 10 Tage vor der Einreise mit einem Bandwurmmittel behandelt werden; diese Behandlung muss im EU-Heimtierausweis dokumentiert werden. Innerhalb der ersten 7 Tage muss in Norwegen die Behandlung gegen Bandwürmer wiederholt werden
Eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Tollwut-Antikörpertiters ist nicht mehr notwendig
• Ausführliche Informationen unter www.norwegen.no

Für die Einreise nach Schweden

• Das Tier muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein
• Das Tier braucht einen EU-Heimtierausweis
• Das Tier muss eine gültige Tollwutimpfung vorweisen (diese muss bei Erstimpfung mindestens 21 Tage zurückliegen; die Auffrischungsimpfungen müssen innerhalb der Herstellerangaben und innerhalb des eingetragenen Gültigkeitszeitraumes erfolgen)
Eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des Tollwut-Antikörpertiters sowie eine Behandlung gegen Bandwürmer sind nicht mehr notwendig
• Ausführliche Informationen unter www.sjv.se


Zulassungen


Seit Januar 2009 besitzen wir die Zulassung vom Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) für das Anfertigen von Röntgenaufnahmen zur HD-Untersuchung

Seit Februar 2009 besitzen wir die Zulassung vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) zur Untersuchung auf Patella Luxation

Aktuelle Fortbildungen


Neben dem Besuch von in sich geschlossenen Weiterbildungslehrgängen ist es uns ein Anliegen, uns auch über aktuelle Entwicklungen auf den verschiedenen Gebieten der Kleintiermedizin auf dem Laufenden zu halten. Um Sie stets mit aktuellen Informationen versorgen zu können, haben wir folgende Veranstaltungen besucht:

2015

Dr. Silke Meermann
- "Chiropractic Manipulative Reflex Techniques (CMRT / SOT) – Sacro Occipital TEchnique and the Viscera", International Academy for Veterinary Chiropractic
- "Lahmheitsuntersuchung der Hintergliedmaße beim Hund", Elanco Animal Health
- "Physiotherapie beim Sporthund", Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (als Dozentin)
- "Die Chronische niereninsuffizenz der Katze: Pathologie und Facetten der Therapie", Dr. Karsten Hesse, Staufenberg
- "Der Diabetes mellitus der Katze – ProZinc als neues Therapeutikum", Dr. Karsten Hesse, Staufenberg
- "Apothekenprüfung – Quo Vadis?" Institut für Veterinärökonomie & Praxismanagement

Britta Westermann
- "Homotoxikologie – Kurs D", Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin
- "Phytotherapie Kurs A und B", Akademie für Tierärztliche Fortbildung
- "Die Chronische Niereninsuffizienz der Katze: Pathologie und Facetten der Therapie", Dr. Karsten Hesse, Staufenberg
- "Der Diabetes mellitus der Katze – ProZinc als neues Therapeutikum", Dr. Karsten Hesse, Staufenberg
- "Dermatosen – Behandlungsmöglichkeiten aus der Bioregulatorischen Medizin", TA Karsten Bauch
- "Impfen versus Feline Injektionsstellen-assoziierte Sarkome (FISS) – ein Dilemma?", Prof. Katrin Hartmann & Prof. Johannes Hirschberger

Maike Klingbeil
"Seminar Dermatologie – Parasiten und Haut – nicht immer juckt es", Tierklinik Neandertal
Fallabend der Tierärztlichen Klinik Ahlen
- "Seminar Dermatologie – Ohrmuscheln und Gehörgänge – Aufarbeitung relevanter Erkrankungen", Tierklinik Neandertal
- "Im Focus: Atemwege – Infektionen des Respirationstraktes bei Hund und Katze", Tierärztliches Labor Freiburg
- "Seminar Neurologie – der geriatrische Patient (Demenz, Schwerhörigkeit, Vestibularsyndrom)", Tierklinik Neandertal
- "Seminar Neurologie – der neurologische Notfall (Schädel-Hirn-Trauma, Diskopathie, Intoxikation)", Tierklinik Neandertal
- "Seminar Neurologie – der neuromuskuläre Patient (Myasthenia gravis, Tetanus, Polyradikuloneuritis)", Tierklinik Neandertal
- "Dermatosen – Behandlungsmöglichkeiten aus der Bioregulatorischen Medizin", TA Karsten Bauch


2014

Dr. Silke Meermann
- "Strahlenschutz nach Röntgenverordnung und Strahlenschutzverordnung" (Haus der Technik, Essen)
- "Seminar Praxisführung – Symbiose: Qualitätsmanagement" (BPT-Akademie)
- "Interaktive Orthopädiefortbildung – Lahmheitsuntersuchung der Vordergliedmaße beim Hund" (Fa. Novartis / Tierklinik Hofheim)
- "Arbeitsschutz für niedergelassene Tierärzte" (Tierärztekammer Westfalen-Lippe)

Britta Westermann
- Audio-Fortbildung: "Physiologie der Fortpflanzung bei Hund & Katze" (MSD Tiergesundheit)
- "Pruritus – Pathogenese, Diagnostik, Therapieoptionen beim Hund" (zoetis)
- "Chronische Nierenerkrankung bei Katzen – Diagnostik + Management" (Boehringer)
- "Homotoxikologie für Tierärzte Kurs B" (Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin, ATF)
- "Diagnostik von Tumoren und Strategien zur Behandlung" (Heel)
- "Homotoxikologie für Tierärzte Kurs C" (Akademie für tierärztliche Fortbildung)
- "Seminar Katze – Schulmedizin meets Regulationsmedizin" (bpt Akademie)

Maike Klingbeil
- " Pancreatitis und Pareasinsuffizienz bei Hund und Katze" (Royal Canin)
- "Fallabend" (Ahlener Praxis Seminare)
- " E-Learning-Kurs: Praxisreihe Kleintier: Durchfall beim Kaninchen –Symptom oder Krankheit?" (ATF und vetion.de)
- "Pruritus – Pathogenese, Diagnostik, Therapieoptionen beim Hund" (zoetis)
- "Zahnextraktion beim Hund - Basiskurs" (Eickemeyer)
- "Chronische Nierenerkrankung bei Katzen – Diagnostik + Management" (Boehringer)
- "Diagnostik von Tumoren und Strategien zur Behandlung" (Heel)
- "Akutes Trauma – Pathophysiologie und Therapie" (Heel) - "Neuigkeiten aus der Gastroenterologie – Ist wirklich immer nur eine "IBD"?" (Elanco) - "Onkologie in der Kleintierpraxis" (Merial) - "Allergie beim Hund – wo fange ich an?" (Tierklinik Neandertal)


2013

Dr. Silke Meermann
- E-Learning: "Neurologie beim Kleintier" (ATF-Akademie für tierärztliche Fortbildung); Tel VI: "der gelähmt Patient"
- bpt-intensivfortbildung Kleintierpraxis: "Neurologie" (Bundesverpand Praktischer Tierärzte)
- "Röntgen des Skeletts" (Fa. Physia/Berliner Fortbildungen)
- "Epilepsie" (Fa. Synlab.vet / Berliner Symposien)
- "Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen" (Fa. Heel)
- "Die Therapie der idiopathischen Epilepsie" (Fa. Boehringer)
- "Manuelle Therapie" (Ahlener PraxisSeminare, Tierklinik Ahlen)

Britta Westermann
- E-Learning: "Einführung in die Regulationsmedizin" (vetion)
- "Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz" (Tierärztekammer Nordrhein)
- "Veraflox- was kann die neuste Generation Fluorchinolone?" (Bayer Vital GmbH)
- "Chronische Nierenerkrankungen der Katze – biologische Behandlungsmöglichkeiten" (Heel)
- "Zytologie für Einsteiger" (Tierklinik Neandertal, aniMedica)
- "Homotoxikologie für Tierärzte Kurs A" (Akademie für tierärztliche Fortbildung)

2012

Dr. Silke Meermann
- Introduction to Applied Kinesiology - IAVC, International Academy of Veterinary Chiropractic
- Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin: Hauptprogramm Lahmheitsdiagnostik beim Kleintier
- Gelenkspezifische Behandlung von Arthropathien mit biologischen Präparaten (Fa. Heel, biologische Heilmittel)
- E-Learning: Neurologie beim Kleintier (ATF - Akademie für tierärztliche Fortbildung)
· Teil I: Grundkurs
· Teil II: Epilepsie
· Teil III: Vestibularsyndrom
- Impulse in der Hundekardiologie (Fa. Boehringer Ingelheim)

Britta Westermann
- Zytologie-Workshop - Tierärztliche Klinik Ahlen
- 4. Meller Kleinsäugertagung - Bunny Akademie
- E-Learning: Heimtiere in der Kleintierpraxis, Modul IV: Aufbaukurs Sinnesorgane (ATF- Akademie für tierärztliche Fortbildung)
- Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin:
· Teil I: Grundkurs
· Hauptprogramm: Tierarzt - Schnittstelle zwischen Züchter und Welpenbesitzer
· Vernünftige Infektionsprophylaxe: Die ABCD Guidelines

Sabrina Averdung
- Aktualisierung der erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz für Tierarzthelferinnen - Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin
- Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin - Fortbildungsprogramm für Tiermedizinische Fachangestellte
- Zecken und Mücken als Überträger von Krankheiten des Hundes (Fa. MSD - Intervet Tiergesundheit)
- Lebensfreude von Hund und Katze bis ins hohe Alter (Fa. MSD - Intervet Tiergesundheit)

Sabrina Janke
- Reisekrankheiten Anaplasmen, Leishmanien und Co (Fa. Laboklin)
- Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin - Fortbildungsprogramm für Tiermedizinische Fachangestellte
- Vierbeinige Senioren - Risiken erkennen und vorbeugen (Fa. Royal Canin)
- Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin - Tagungsprogramm für Tiermedizinische Fachangestellte
- Der kleine Knigge in der Arztpraxis - Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Melina Elberfeld
- Der kleine Knigge in der Arztpraxis - Verband medizinischer Fachberufe e.V.


2011

Dr. Silke Meermann
- Advanced Animal chiropractic – Focus on Thoracolumbar (IAVC)
- Lahmheitsdiagnostik (Tierärztliche Klinik Ahlen)
- Klinische Fallbeispiele zur Onkologie – Vom Leitsymptom zur Diagnose (scil vet academy)
- Klinische Fallbeispiele zur Endokrinologie – Vom Leitsymptom zur Diagnose (scil vet academy)
- Langzeittherapie der Osteoarthrose beim Hund (Fa. Pfizer)

Britta Westermann
- Heimtiere in der Kleintierpraxis II : Aufbaukurs Verdauungstrakt (Vetion, E-Learning)
- Homöopathie in der Tiermedizin: Computer-Repertorisation (Aude Sapere)
- Aktuelle Erkenntnisse zu Vector-Borne Diseases beim Hund (Intervet)
- Heimtiere in der Kleintierpraxis III: Aufbaukurs Urogenitaltrakt (Vetion, E-Learning)
- Heimtiere in der Kleintierpraxis IV: Aufbaukurs Dermatologie (Vetion, E-Learning)
- Klinische Fallbeispiele zur Onkologie – Vom Leitsymptom zur Diagnose – (scil vet academy)

Sabrina Averdung
- Abschluss der Weiterbildung zur DIPO-Pferdephysiotherapeutin (DIPO, Dülmen)
- Angst und Stress bei Hund und Katze (Intervet, E-Learning)
- Reisekrankheiten – Das Update (Laboklin)
- Niere & Harnsteine bei Hund und Katze (Vet-Concept, Diätetik)
- Lebensfreude von Hund und Katze bis ins hohe Alter (Intervet, E-Learning)


2010

Dr. Silke Meermann
- Arbeitssicherheit in der Kleintierpraxis
- Die erfolgreiche Allergen-spezifische Immunotherapie (Fa. Laboklin)
- Prophylaxe und Diät bei Erkrankungen der unteren Harnwege (Fa. Royal Canin)
- Ahlener Praxis Seminar: Internationale Trends (Tieräzrtliche Klinik Ahlen)
- Impfung individuell: Teil 1) Infektionskrankheiten der Katze / Teil 2) Borreliose - Anaplasmose (Fa. Merial)
- Fütterungsberatung: Ein Überblick (Vet-Concept)

Britta Westermann
- Repertorisieren mit Köpfchen (Aude Sapere, Homöopathie)
- Zytologie (IDEXX Vet-Med-Labor)
- Andrologie des Rüden (Vetion, E-Learning)
- Bildgebende Diagnostik bei Kleinsäugern (Schlütersche Verlagsgesellschaft)
- Wundemanagement in der Tierarztpraxis (Laboklin)
- Abdominale Sonografie bei Hund und Katze II (Fa. Esaote & Tierklinik Göttingen)
- Heimtiere in der Kleintierpraxis, Grundkurs (Vetion, E-Leraning)

Sabrina Averdung
- Fütterungsberatung: Dermatologie / Allergie (Vet-Concept)

Sabrina Janke
- Fütterungsberatung: Dermatologie / Allergie (Vet-Concept)


2009

Silke Meermann
- Nichttraumatische Patellaluxation (bpt Fachgruppe Kleintiere)
- Reisekrankheiten bei Hund und Katze (Idexx Vet-Med-Labor)
- Das erste Coxib für Hunde und Katzen (Fa. Novartis)
- Onkologie in der Kleintierpraxis (Boehringer Ingelheim Vetmedica)

Britta Westermann
- Reisekrankheiten bei Hund und Katze (Idexx Vet-Med-Labor)
- Reproduktionsmedizin Hund (Justus-Liebig-Universität Gießen)
- Homöopathie in der Tiermedizin AIII (Aude Sapere)
- Bildgebende Diagnostik bei Kleinsäugern (Schlütersche Verlagsgesellschaft)


2008

Silke Meermann
- Röntgen und Strahlenschutz (Vierbeiner Reha-Zentrum Bad Wildungen)
- Tipps zur Diagnostik von Pyodermien beim Hund (Fa. Pfizer)

Britta Westermann
- Abdominale Sonographie bei Hund und Katze (Tierklinik am Kaiserberg)
- Röntgen und Strahlenschutz (Vierbeiner Reha-Zentrum Bad Wildungen)
- Lasertherapie in der Tiermedizin (MKW-Therapiesysteme)
- Geriatrische Erkrankungen der Katze (Boehringer Ingelheim Vetmedica)



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